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Medizinische Ordnung

Zuletzt aktualisiert: 17. März 2026

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United States of America

Medizinische Ordnung

Inhaltsverzeichnis

Präambel

Die auf der Grundlage der Kammer- und Heilberufsgesetze beschlossene Berufsordnung stellt die Überzeugung der Ärzteschaft zum Verhalten von Ärztinnen und Ärzten gegenüber ihren Patientinnen und Patienten, den Kolleginnen und Kollegen, den anderen Partnerinnen und Partnern im Gesundheitswesen sowie zum Verhalten in der Öffentlichkeit dar. Dafür geben sich die in San Andreas tätigen Ärztinnen und Ärzte die nachstehende Berufsordnung. Mit der Festlegung von Berufspflichten der Ärztinnen und Ärzte dient die Berufsordnung zugleich dem Ziel, das Vertrauen zwischen Ärztinnen und Ärzten und ihren Patientinnen und Patienten zu erhalten und zu fördern, die Qualität der ärztlichen Tätigkeit im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen; die Freiheit und das Ansehen des Arztberufes zu wahren, berufswürdiges Verhalten zu fördern und berufsunwürdiges Verhalten zu verhindern.

Hauptteil

§ 1 Pflichten

Ein Arzt ist dazu verpflichtet, Bürger nach bestem Wissen und Gewissen zu behandeln.

Ein Arzt darf die Behandlung eines Bürgers nur ablehnen, wenn die Ablehnung dem Eigenschutz des Arztes dient.

Das Ausstellen von Rezepten und Krankschreibungen obliegt zugelassenen Ärzten der Medizin oder Psychologie.

Nur zugelassene Ärzte der Medizin dürfen den Tod eines Patienten feststellen.

§ 2 Ärztliche Schweigepflicht

Alle Mitarbeiter von Dienstleistern, die sich mit der medizinischen Betreuung von Bürgern beschäftigen, sind zur Verschwiegenheit über die von ihnen im Dienst erlangten medizinischen und psychologischen Daten von Personen verpflichtet. Im Bereich der Psychologie schließt das alle Gesprächsinhalte und Gespräche generell ein, die der Arzt mit seinem Patienten geführt hat.

Die Ärztliche Schweigepflicht gilt nicht für Informationen über begangene, oder geplante Straftaten.

Die Schweigepflicht gilt nicht über den Tod eines Patienten hinaus.

Ein richterlicher Beschluss kann die Schweigepflicht aufheben.

§ 3 Verschreibungsverordnung

Es dürfen ausschließlich notwendige Medikamente verschrieben werden.

Betäubungsmittel gemäß Anlage I des BtmG sind grundsätzlich verschreibungspflichtig.

Rezepte für Betäubungsmittel gemäß Anlage I des BtmG sind immer mitzuführen, wenn die BtmG mitgeführt werden.

Beim Empfehlen und/oder Verschreiben von Medikamenten ist der Arzt dazu verpflichtet, seinen Patienten über die Risiken und Nebenwirkungen des Medikaments aufzuklären.

Eine Verschreibung muss folgende Informationen enthalten:

Vor- und Nachname des Patienten

Alter des Patienten

Name des Medikaments

Menge des Medikaments

Dauer der Medikamenteneinnahme

Vor- und Nachname des ausstellenden Arztes

Unterschrift des ausstellenden Arztes

§ 4 Krankmeldungsverordnung

Über die Notwendigkeit einer schriftlichen Krankmeldung für die Genesung des Patienten entscheidet der behandelnde Arzt.

Eine Krankschreibung muss folgendes enthalten:

Vor- und Nachname des Patienten

Alter des Patienten

Vor- und Nachname des ausstellenden Arztes

Unterschrift des ausstellenden Arztes

Zeitraum der Krankmeldung

§ 5 Verstöße gegen die Medizinische Ordnung

Eine Pflichtverletzung wird mit einer Freiheitsstrafe von 30 bis 40 Hafteinheiten und einer Geldstrafe von 20.000 bis 30.000 Dollar bestraft. Darüber hinaus kann die Zulassung entzogen werden.

Eine Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht wird mit einer Freiheitsstrafe von 20 bis 30 Hafteinheiten und einer Geldstrafe von 40.000 bis 80.000 Dollar bestraft. Darüber hinaus kann die Zulassung entzogen werden.

Verstöße gegen die Verschreibungsverordnung werden mit einer Freiheitsstrafe von 10 bis 20 Hafteinheiten und einer Geldstrafe von 20.000 bis 40.000 Dollar bestraft.

Verstöße gegen die Krankmeldungsverordnung werden mit einer Geldstrafe von 5.000 bis 10.000 Dollar bestraft.